Jahresprogramm 2021 der NABU-Gruppe    Breisach-Westlicher Tuniberg

 

Was wir im Jahr 2021 machen wollen:

Es gibt ein schönes Zitat, das unsere Ziele gut umschreibt:

 

"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen

die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise,

in der die Welt jemals verändert wurde."

- von Margaret Mead -

 

Sind Sie neugierig?

 

"Wir fangen dann mal an"

Der NABU Breisach-Westlicher Tuniberg stellt sich vor

 

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Wir sind der NABU Breisach-Westlicher Tuniberg
NABU Breisach-Westlicher Tuniberg - Jahr
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Artikel in der "Badischen Zeitung" vom 30. Juii 2021:


Pressemitteilung des NABU Breisach-Westlicher Tuniberg zum geplanten Bau der B31-West

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Pressemitteilung des NABU Breisach-Westlicher Tuniberg zum geplanten Bau der B31-West
Pressemitteilung NABU Breisach-Westliche
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Im Vorfeld der Bundestagswahl 26.09.2021: NABU Breisach – Westlicher Tuniberg trifft „die Politik“

Von Werner Gutgsell, Daniel Klein, Dr. Manfred Harms, Sprecher NABU Breisach – Westlicher Tuniberg

 

Breisach, den 06.07.2021

 

 

Natürlich machen wir NABU-Mitglieder an unseren jeweiligen Wohnorten erst einmal „nur“ konkrete kleine oder größere Naturschutzmaßnahmen – die Rahmenbedingungen dafür aber werden in immer stärkerem Rahmen von „der Politik“ bestimmt. So ist Naturschutz ohne WIRKSAMEN Klimaschutz letztlich nicht mehr möglich.

 

Wie sollen wir Vögel retten, die Artenvielfalt erhalten, wenn die Durchschnitts-Temperaturen immer weiter steigen? Wenn im Verlauf der Jahre (trotz diesem Regenjahr) es immer trockener wird und die Grundwasserspiegel sinken? Wenn in unseren Wäldern deutschlandweit nur noch EINER von fünf Bäumen wirklich gesund ist? Wie sollen unsere Landwirte langfristig überleben, wenn eine verfehlte EU-Förderpolitik nicht nur die wichtigen Kleinbetriebe benachteiligt - sondern die Betriebe zunehmend unter lokalen Wetterereignissen leiden? Wie beispielsweise kürzlich in Bad Krozingen – als ein örtliches Starkregen-Ereignis nicht nur die ICE-Bahnstrecke lahmlegte, sondern auch Ernten vernichtete? Wenn auf der anderen Seite selbst Trauben mittlerweile „Sonnenbrand“ bekommen, der Wein-, Obst- und Gemüseanbau durch Wassermangel immer schwieriger wird?

 

All diese Veränderungen werden noch öfter und deutlich stärker auftreten – wenn wir den Wert einer intakten Natur nicht nur schnellstmöglich erkennen, sondern in unsere Überlegungen und Wirtschaftskreisläufe auch endlich „einpreisen“. Dies sozial gerecht! Wir benötigen einen Umstieg auf 100%ige Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen! Weltweit und so schnell als irgend möglich! Es geht um den Umbau auf eine nachhaltige und so einzig sinnvolle Energieerzeugung. Wind und Sonne schicken keine Rechnung! Dieses bietet nicht nur wirtschaftliche Chancen, sondern ist letztlich deutlich billiger als alle Folgeschäden der kommenden Jahre und Jahrzehnte! Von menschlichem Leid, Kriegen um Nahrung, Wasservorräte und weiterem ganz abgesehen. Es geht um nichts weniger als das Überleben der Menschheit! Ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle können nach Kräften jeweils nur bei uns damit anfangen – uns auf den Weg machen und so anderen Menschen und Ländern ein Beispiel geben.

 

Diese und weitere Überlegungen wollen wir im Vorfeld der kommenden Bundestagswahl an die Wahlkreiskandidaten unseres Freiburger Wahlkreises 281 herantragen. Denn alle Veränderungen beginnen immer vor Ort. Parteipolitisch weiterhin vollkommen neutral bekennen WIR NABUS uns zu einem Offenen Lobbyismus FÜR den Naturschutz in oben dargestellten Zusammenhängen! Wir wollen wissen, welche Überlegungen und Vorschläge die Wahlkreiskandidaten hierzu haben.

 

Daher werden wir alle sich hierzu bereit erklärenden Bundestags-Kandidaten unseres Wahlkreises treffen. Unser Angebot an einem Ort ihrer Wahl mit einem ihnen gemäßen naturschutzbezogenen Zusammenhang. Dies ist öffentlich – interessierte Personen sind hierzu herzlich eingeladen. Termine werden nach Vereinbarung umgehend hier veröffentlicht. Einen kurzen Fragenkatalog als Gesprächsgrundlage haben wir an die Kandidaten verschickt.

 

Unser offizieller NABU-Fragenkatalog - parteipolitisch neutral gleichgerichtet an die Bundestags-Kandidaten des Freiburger Wahlkreises 281:

 

1. Welche Herausforderung in Bezug auf Umwelt-, Natur und Klimaschutz ist für Sie am wichtigsten für die Region Breisach-Tuniberg und wie möchten Sie dieser begegnen?

 

2. Das Bundesverfassungsgericht hat der Bundesregierung eine Konkretisierung erforderlicher Maßnahmen zur Einhaltung der vertraglich in Paris bereits vereinbarten Klimaschutzziele ins Stammbuch geschrieben. Mit welchen HIESIGEN Maßnahmen wollen Sie im Falle Ihrer Wahl HIER in der Regio die Umsetzung dieser Ziele voranbringen? Wie stehen Sie zur geplanten Errichtung von 4 großen Windkraftanlagen zwischen Breisach und Oberrimsingen?

 

3. Wie ist Ihre Position zum Erhalt des Niederrimsinger Waldes im Interessenkonflikt mit der geplanten Rodung durch Erweiterung des dortigen Baggersees um weitere 12 ha?

 

4. Naturschutz geht letztlich nur gemeinsam mit unseren verbliebenen heimischen Landwirten. Was wollen SIE KONKRET tun, um diese meist kleinbäuerlichen Strukturen zu erhalten und zukünftig besser zu unterstützen?

 

Den Anfang machten Bündnis 90/ Die Grünen mit Kandidatin Chantal Kopf am Mittwoch den 07.07.2021. Hier trafen wir uns auf dem 1808 erbauten Bio-Bauernhof von August und Rosi Wagner mitten in Breisach – gleichzeitig „Schwalbeneltern“ einer Kolonie von etwa 30 Rauchschwalben. Für uns willkommene Gelegenheit „zwei Fliegen“ mit einer Klappe zu schlagen: Nicht nur Gesprächsbeginn mit den Bundestags-Kandidaten sondern auch verdienter Anlass für die bundesweit durchgeführte NABU-Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“. Toll – dass wir so eine relativ große Schwalbenkolonie mitten in Breisach noch haben. Danke für den Schutz derselben liebe Familie Wagner und weiter so! Ein von Chantal Kopf schön und passend gewählter Rahmen für Gespräche über konkreten Naturschutz – die Schwalben sind quasi ja ein biologischer Gradmesser für das Vorhandensein einer noch intakten Nahrungskette nicht nur der Vogel-Arten. Ohne Insekten keine Vögel, aber auch keine so eminent wichtige Bestäubung für eine ertragreiche Landwirtschaft! Frau Kopf will sich einsetzen für den Erhalt wichtiger Rückzugsräume der Natur. Aber auch für eine geänderte und naturschutzgerechte EU-Förderungspolitik in der Landwirtschaft. Die derzeitige EU-Förderpolitik sei „stark reformbedürftig“. Diesbezügliche Berichterstattung der „Badischen Zeitung“ und des „Echo am Samstag“ dürfte in Kürze folgen.


 

Eine Woche später am 14.07.2021 traf sich der zur Bundestagswahl wieder antretende Freiburger Bundestagsabgeordnete der Linken, MdB Tobias Pflüger mit uns in Breisach. Gemeinsam mit dem Kreisrat der Linken Liste im Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald, Herrn Rolf Seiffert. Ort des Geschehens war der Breisacher Bahnhof. Nicht nur weil beide sich für ein Sozialticket zur kostenfreien Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel bei entsprechend Bedürftigen einsetzen. Auch müsse der Öffentliche Verkehr angesichts der Klimabedrohung deutlich billiger werden um Folgekosten des Autoverkehrs zu vermeiden. Nachfolgend fand In der im Breisacher Bahnhof beheimateten Gaststätte eine gut besuchte Veranstaltung der Partei DIE LINKE zur von ihr geforderten Entprivatisierung und grenzüberschreitenden Öffnung des Breisacher Akutkrankenhauses statt. Auf dieser wurden auch brisante Deutsch-Französische Umwelt-Themen wie die Nachfolgeregelung der beiden stillgelegten AKW in Fessenheim („Post-Fessenheim“) sowie die Problematik der Giftmülldeponie Stocamine im elsässischen Wittolsheim angesprochen. MdB Tobias Pflüger konnte als Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) Einblicke der ja ebenfalls grenzüberschreitenden Umweltbedrohungen übermitteln. Im Bergwerk Stocamine wurden in 500 Metern Tiefe über 42.000 Tonnen Industrieabfälle eingelagert – hochkontaminiert mit giftigen Schwermetallen wie Zyanid, Chrom, Quecksilber und weiterem. Laut MdB Pflüger unfassbar, dass dieser Giftmüll ausgerechnet mitten im größten Trinkwasservorkommen von Europa (!) eingelagert wurde und die Stollen nach einem Brand 2002 teilweise im Einsturz begriffen sind… Die Linke um MdB Tobias Pflüger fordert daher eine sofortige Sanierung – auch wenn diese nach Auskunft des Präsidenten der Gebietskörperschaft Elsass, Frederick Bierry, mindestens 456 Mio. Euro kosten wird. Auch der Elsass-Präsident fordert die umgehende Sanierung von der französischen Regierung, spricht von ansonsten drohendem „Ökozid“. Nach Einschätzung von MdB Herrn Pflüger wäre eine umgehende Herausnahme der Giftstoffe unter Einsatz modernster Roboter allemal billiger als die Kosten für verseuchtes Trinkwasser mitten in Europa. Auch müsse man dies tun, so lange es technisch überhaupt noch möglich sei. Weiteres bitte den Pressebeiträgen entnehmen – demnächst in Badischer Zeitung, Rebland-Kurier und Breisach Aktuell.


Testlauf für das Projekt "Offene Gärten der NABU-Mitglieder"

Am 20. Juni 2021 haben wir eine Radtour zu den Gärten der aktiven NABU-Mitglieder in Niederrimsingen und Gündlingen organisiert. Wir wollten damit einen Testlauf zu unserem geplanten Projekt "Offene Gärten der NABU-Mitglieder" starten.  Die Tour war sehr spannend und wir möchten unseren Plan für die offenen Gärten im Jahr 2022 auf jeden Fall umsetzen. Das Ganze soll ein Event für alle Breisacher und Merdinger Bürger werden, bei dem sich jeder Inspiration und Tipps für naturnahes Gärtnern im eigenen Garten einholen kann. Hierzu werden wir rechtzeitig einladen und auch in unserem Newsletter immer wieder ein Update zum Projekt geben.

 

Breisach, den 02. Juli 2021


Artikel in der "Badischen Zeitung" vom 21. Juni 2021:


Artikel im "Reblandkurier" (WZO) vom 09. Juni 2021:


NABU-Treff der Ortsgruppe Breisach-Westlicher Tuniberg ab Juni endlich wieder "offline" in der Tanne in Niederrimsingen!

Wir treffen uns jeden letzten oder vorletzten Dienstag im Monat:

 

22.06.2021

20.07.2021

24.08.2021

21.09.2021

19.10.2021

23.11.2021

14.12.2021

 

Wo:

 

Gasthaus Tanne

Oberrimsinger Weg 5

79206 Breisach-Niederrimsingen

 

Uhrzeit: 20.00 Uhr (bei schönem Wetter im Kastaniengarten)

 

Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!


Besichtigung "Gehölzzug südlich Kläranlage Grezhausen"

Bernd Uhlmann vom NABU Markgräflerland hatte sich bereit erklärt uns das Biotop zu

zeigen. Neben einigen Mitgliedern des NABU Breisach-Westlicher Tuniberg nahmen auch

Mitglieder vom NABU Markgräflerland teil. Am 07. Mai ging es mit dem Rad vom Treffpunkt in Rimsingen nach Grezhausen.

 

Der Gehölzzug ist in der Betreuung der Stadt Breisach. Die Feldgehölze sind meist knapp 20 m breit, stellenweise auch bis über 30 m und meist mäßig dicht bis stellenweise licht. Im Gebiet gibt es z.B. Feld-Ahorn, Gewöhnliche Hasel, Eingriffeliger Weißdorn, Gewöhnliche Esche, Gundelrebe, Vogel-Kirsche, Trauben-Eiche, Stiel-Eiche, Sal-Weide, Pfaffenkäppchen und Robinie. Die 10-12 m hohe oft alte Baumschicht wird in der nördlichen und südlichen Teilfläche von der Esche mit der Rosine geprägt.

 

In einer dichten Krautschicht gedeiht das Efeu reichlich, zum Wald findet sich häufig die Brennnessel als Stickstoffzeiger. In kleinen Teilflächen ist stellenweise die Stieleiche prägend. Der Anteil der Bäume beträgt ca. 60%. Artenreiche Baumheckensegmente bilden eine Verbundfunktion zum Feldgehölz und Rheinwald.

 

Ein wunderschönes Biotop! Wenn es Neuigkeiten zum Gehölzzug Grezhausen gibt, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

 

Breisach, den 13. Mai 2021


Der NABU-Garten nimmt langsam wieder Formen an

Eine offene Hütte verwenden wir als Treffpunkt der NABU-Gruppe und das Dach zum Sammeln von Regenwasser. Wildblumen wurden eingesät.

 

Breisach, den 09. Mai 2021


Erste Müllsammelaktion im Biotop "Gündlinger Kiesgrube"

Die erste Müllsammelaktion startete am 24. April mit vielen Helfern aus unserer NABU-Ortsgruppe Breisach und einigen interessierten Bürgern aus Gündlingen. Aufgrund der Corona-Verordnung haben wir uns gegen eine großangelegte Aktion entschieden. Am Ende des Arbeitseinsatzes kam jede Menge Bauschutt und Unrat zum Vorschein. Der Container war schnell gefüllt und die Kiesgrube war wieder ein Stück sauberer. Den nächsten Schritt gehen wir dann im Herbst mir einer Baumschnittaktion, die für den Erhalt des Biotops sehr wichtig ist. Unsere vor einigen Wochen gepflanzten Schwarzerlen wachsen sehr gut und nehmen den Standort am Ostrand der Kiesgrube an.

 

Vielen Dank an alle Helfer vor Ort und ein herzliches Dankeschön an die Stadt Breisach für die Gestellung des Bauschuttcontainers. Ebenso freuen wir uns sehr über die Unterstützung des Gündlinger Ortsvorstehers Thomas Vierlinger.

 

Weitere Informationen zur Gündlinger Kiesgrube und weiteren NABU-Projekten finden Sie hier

 

Breisach, den 29. April 2021


Der NABU Breisach-Westlicher Tuniberg wird im Biotop "Gündlinger Kiesgrube" aktiv

Beginnend mit einer Pflanzaktion von 16 kleinen Schwarzerlen nimmt der NABU Breisach-Westlicher Tuniberg seine Arbeit im wenig bekannten Biotop der Gündlinger Kiesgrube auf. Das Biotop befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen Gündlingen und Ihringen, östlich der L134. In diesem ca. 1 Hektar großen Wäldchen befinden sich einige Tümpel und damit ideale Lebensbedingungen für Frösche und Molche. Der Kiesgrube kommt eine wichtige Bedeutung in unserer Agrarlandschaft zu, da sie vielen Arten als Rückzugsgebiet dient und neben Amphibien auch anderen Tieren Nistmöglichkeiten, Nahrung, Schutz und Deckung bietet. Das Biotop ist aktuell in keinem guten Zustand. Jahrelange illegale Müllentsorgung und Verwilderung machen einige Pflegemaßnahmen notwendig. Am 27. März 2021 war es soweit und die junge NABU-Gruppe begann mit ersten Arbeiten vor Ort. Neben der Pflanzung der vom NABU Freiburg zur Verfügung gestellten Schwarzerlen wurden außerdem Schilder mit dem Hinweis, dass das Abladen von Müll im Biotop verboten ist, aufgestellt. Das Pflanzen der Schwarzerlen war eine schöne Aktion und jedes Bäumchen hat seinen Platz gefunden. Der nächste Arbeitseinsatz ist schon geplant: hier steht das Einsammeln des Unrats an. Die Stadt Breisach unterstützt diese Aktion, indem sie eine Mulde für die Entsorgung zur Verfügung stellt. Weitere Pflegemaßnahmen sind für den kommenden Winter vorgesehen. Die NABU-Gruppe freut sich schon auf die nächsten Einsätze zum Erhalt des Biotops. Weitere Helfer sind gerne willkommen, die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Informationen zur Gündlinger Kiesgrube und weiteren NABU-Projekten finden Sie hier


Baumscheibenaktion in Niederrimsingen

Am 20. März 2021 haben wir unsere erfolgreiche Baumscheibenaktion in der Gündlinger Straße in Niederrimsingen fortgesetzt. Zahlreiche Helfer waren wieder dabei und halfen mit, die Baumscheiben zu bepflanzen. Die Aktion wurde wieder unterstützt von der Stadt Breisach und der Gärtnerei Blumen-Güth- Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir möchten die Baumscheibenaktion unbedingt fortführen und freuen uns über die Unterstützung der Breisacher Bürger*innen.

 

Breisach, den 22.02.32021


Felssturz in der Nähe des NABU-Gartens!

Das Jahr 2021 startet für unsere NABU-Gruppe sehr emotional. Oberhalb unseres NABU-Gartens in Niederrimsingen, genauer gesagt etwas nördlich über den Reb-Grundstücken hat sich Material vom Tuniberg gelöst. Ein tonnenschwerer Steinbrocken droht sich zu lösen und ins "Tal" Richtung Reben und letzendlich auch zum Ort hin abzurutschen.  Aus diesem Grund sind natürlich sofortige Sicherungsmaßnahmen notwendig. Der einfachste und schnellste Zugang zum drohenden Felssturz führt leider einmal quer durch unseren frisch angelegten NABU-Garten. Deshalb mussten wir leider mit ansehen, wie sich schweres Gerät den Weg durch den Garten bahnt. Im ersten Moment natürlich ein Schock, haben wir doch schon so viel Zeit in den Garten investiert. Aber natürlich ist es absolut notwendig, den Felsen so sicher wie möglich zu lösen und die Gefahr für Leib und Leben zu beseitigen. Einige NABU-Mitglieder waren vor Ort und konnten mit den Bauarbeitern vor Ort sprechen. Die Maßnahmen werden so schonend wie möglich für unseren Garten durchgeführt. Ebenso wurde uns zugesagt, dass der Garten wieder in seinen Ursprungszustand versetzt wird, sobald die Arbeiten beendet wurden.

 

Nach dem ersten Schock, sehen wir das Ereignis aber auch als Chance für die Zukunft, eventuell können wir die Wiederherstellung auch etwas neues schaffen. Die Situation wäre durchaus verheerender gewesen, wenn der Garten schon über viele Jahre gewachsen wäre. So packen wir im jahr 2021 gemeinsam für einen Neustart an!

 

Breisach, den 21.02.2021